behandlungen 2017

Reflektorische Atemtherapie nach Prof. Schmitt

Bei der Reflektorischen Atemtherapie wird mit einer Wärmebehandlung und einer anschließenden manuellen Behandlung von Faszien und Muskulatur gearbeitet.

Diese manuelle Behandlung und der dadurch reflektorisch "unwillkürlich" ausgelöste Atemreiz führen zu einer Lockerung und Durchblutung der Faszien und der Muskulatur. Gleichzeitig kommt es zu einer Veränderung der Atembewegung. Die manuellen Griffe wirken auf nervös reflektorischem Weg auch auf die Organreflexzonen ein. Dadurch wird das vegetative Nervensystem beeinflusst, und es kommt zu einer physischen und psychischen Entspannung.

Die Anwendungsgebiete der Reflektorischen Atemtherapie sind chronische Störungen der Atmung und körperlichen Spannungszustände. Die gesamte Atemmechanik kann in ihrer Bewegung und Ausdehnung verbessert werden. Es wird das bestmögliche Zusammenspiel der Atemmuskulatur hergestellt, woraus sich eine Optimierung des Ablaufs der physiologischen Atembewegung ergibt.

Bei Wirbelsäulenerkrankungen und Bewegungseinschränkungen der Gelenke, z.B. aufgrund rheumatischer oder degenerativer Erkrankungen, wird mit der Reflektorischen Atemtherapie über den unwillkürlichen Atemreiz eine Lockerung des Gewebes und damit eine Erweiterung der Beweglichkeit und Entspannung der Muskulatur erreicht.
Aufgrund des regulierenden Einflusses auf das vegetative Nervensystem und der eintretenden psychischen Entspannung kann die Reflektorische Atemtherapie als begleitende Behandlung auch bei Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und des Magen-Darmtraktes angewendet werden.

 

Wir weisen darauf hin, dass nicht alle Behandlungsmethoden von den Krankenkassen übernommen werden.